Storyteller

In die Geschichte eingehen ist ein grosses Ziel. Aber erst Mal muss man Geschichte machen.
Und jemand darf sie aufschreiben.
Ich, zum Beispiel.

Storys und Texte

  • 03.10.2015  Dr Ranzenedi meint

    Dr Ranzenedi meint

    Immer öfter stelle ich mir neuerdings Fragen. Warum? Nun, das wäre schon mal eine. Nein, ich habe ja Zeit, bin nicht sehr mobil und sehe immer denselben Ausschnitt vom Neubad. Ja, machmal auch einen Ausschnitt sehr hübscher Damen.

  • 23.08.2015  «Sechzig ausserortentlich»

    «Sechzig ausserortentlich»

    Die Sechzigerjahre waren aussergewöhnlich, was revolutionäre und umwälzende Jugendbewegungen betrifft. Die Sechziger von gestern sind aussergewöhnlich, was evolutionäre und rundumwälzende jugendliche Bewegungen betrifft. Die Klasse R4C war mal wieder unterwegs und hatte ein klasse Treffen.

  • 09.08.2015  Kein Text mit den Ex!

    Kein Text mit den Ex!

    Na klar weiss ich, dass das Originalzitat: «Kein Sex mit der Ex» heisst. Wobei dieses ja schon fragwürdig ist. Schliesslich kann sie genauso oft die Initiative und somit die Chance für's Schäferstündchen mit dem Ex ergreifen. Na also. Mit «den Ex» sind aber keine Verflossenen, sondern die Experten gemeint. Ach?

  • 20.07.2015  Mode-Ration

    Mode-Ration

    Es fühlt sich an fast wie beim ersten Mal. Aber eben nur fast. Irgendetwas war anders diesmal. Lag es an den Musikern? Oder den Besuchern? Nein, die sind wie immer freundlich, aufgestellt und erwartungsvoll. Nein, es war der fehlende Text. Genau. Das war's.

  • 07.07.2015  Vom Maitli zer Madame

    Vom Maitli zer Madame

    Sie wächst und gedeiht. Sie hatte ihre Phasen. Mal charmant kindlich, dann pubertär abweisend. Und jetzt eine strahlende Braut. Wo ist die Zeit nur hin? Ah, ja. Da schau' ich mal genauer hin. Dann sehe ich eine junge, selbstsichere, mit sich zufriedene Frau, die in fünf Minuten verheiratet sein wird. Oh la la...

  • 20.06.2015  Noch grün hinter den Toren?

    Noch grün hinter den Toren?

    Wer als Hinterhof auf die Welt kam, hat nicht unbedingt die besten Karten. Die soziale Stellung eines Hinterhofes ist nicht sehr hoch anzusehen. Sie werden oft vergessen, meist nur kurzzeitig benutzt und sie haben oft auch ein schmuddeliges Image. Mal zu recht. Mal völlig unberechtigt. Aber damit ist jetzt Schluss.

  • 14.06.2015  Der Lachs ist ab.

    Der Lachs ist ab.

    Gut essen und gut Essen sind nicht ganz dasselbe. Zu einem wirklich guten Essen gehört nicht nur exzellente Kochkunst, sondern eine atmosphärische Ausstattung, Gemütlichkeit und Ausstrahlung sowie eine sympathisch-anregende Begleitung. Ich habe gut gegessen. Und darf für alle Punkte die Note 6 geben.

  • 11.06.2015  Metrospirituell

    Metrospirituell

    Das System ist einfach. Zu einfach vielleicht? Es gibt eigentlich nur eine Möglichkeit, um da unbeschadet durchzukommen. Nein, Augen zu und durch gehört definitiv nicht dazu. Geöffnete Augen sind da eher hilfreich. Und ein paar Kenntnisse der örtlichen Sprache ebenso.

  • 08.06.2015  Eighteen. A Teen.

    Eighteen. A Teen.

    Es ist heiss und schwül. Sie hat Schmerzen. Trotzdem erscheint sie - grossgewachsen und imposant - pünktlich auf dem Flughafen. Sie ist 18 und Gastgeberin. Sarah Wilkesmann in Barcelona hat eingeladen. Zur Geburtstagsparty made in Spain.

  • 03.06.2015  Dr Ranzenedi maint

    Ich, ein Bonvivant? Ein Mensch, der das gute Leben und dessen angenehmen Seiten liebt und lebt? Ja, dann bin ich einer. Ich meinte zu hören, dass auf der Seite meiner Sitz- und Badeheimat – also dem Brunnen – ein Schild hängt, das mich als «Bonvivant auf dem Geniesserbrunnen» bezeichnet.

 

minus 20

Am 1. November 2015 laufe ich den New York City Marathon. Zum zweiten Mal. Aber ich werde 20 Kilos weniger an den Start bringen, als heute. Ohne Diät, aber mit Grips. Und Juliette Stauber, meinem Schlank-Modeling-Coach.

  • 14.10.2015  Tag 173: Wer sucht, der zuckert.

    Tag 173: Wer sucht, der zuckert.

    Diese Industriebosse in der Lebensmittelbranche haben's wirklich drauf. Da wird gezuckert und gefettet, dass es eine wahre Freude ist. Für die Suchtregionen des Gehirns zum Beispiel. Nicht nur gewürfelt oder gestreut, sondern meist eher versteckt wird mit dem weissen Stoff gedealt und alles mit Zucker versetzt, was nicht bis drei auf den Diabetesbäumen ist.

  • 13.10.2015  Tag 172: Müeslirama

    Tag 172: Müeslirama

    Rituale geben einen Anstrich von Heimat und Sicherheit. Bereits beim Aufstehen aus dem warmen Bett funktioniert der Automatismus des Rituals perfekt. Schlaftrunken in die Küche tappen, Druck auf den roten Knopf der Kaffeemaschine, Tasse darunter stellen und sich der aufsteigenden gerösteten Versuchung hingeben. So beginnt ein perfekter Tag.