Storyteller

In die Geschichte eingehen ist ein grosses Ziel. Aber erst Mal muss man Geschichte machen.
Und jemand darf sie aufschreiben.
Ich, zum Beispiel.

Dr Ranzenedi meint

03.10.2015

Dr Ranzenedi meint

Immer öfter stelle ich mir neuerdings Fragen. Warum? Nun, das wäre schon mal eine. Nein, ich habe ja Zeit, bin nicht sehr mobil und sehe immer denselben Ausschnitt vom Neubad. Ja, machmal auch einen Ausschnitt sehr hübscher Damen.

Zurück zu den Fragen. Ich sehe die Schlagzeilen gegenüber beim Kiosk und bin oft hin und hergerissen. Gut, man sieht es mir nicht an, aber auch meine Gefühlswelt kann hier und da aus den sogenannten Fugen geraten. Vor allem dann, wenn man wie ich auf einem Brunnenrand sitzt. Und quasi alleine eine Randgruppe bildet. Diese Schreckensmeldungen über die neue Völkerwanderung aus dem nahen Osten nach Europa füllen die Blätter der Printmedien. Dann höre ich die Wartenden auf dem Traminseli vor meinem Brunnen über dieses Thema reden. Au weia. Da grassiert aber bei manchen Menschen die Angst vor möglichen Szenarien doch sehr dramatisch. Angst vor Verlust des eigenen Wohlstands, Angst für fremden Menschen, die da unser Basel überschwemmen wollen. «Asylanten». Ein Wort, das in den letzten Wochen und Monaten einen bitteren, hässlichen Beigeschmack erhalten hat. Dabei ist es doch egal, wie diese flüchtenden Menschen kategorisiert werden. Denn in erster Linie sind es ja Menschen. Also wie Du und… also wie Du. Ich mag ja als harter Klotz gelten. Aber ich weiss, was Humanismus bedeutet. Vor allem jetzt.

minus 20

Am 1. November 2015 laufe ich den New York City Marathon. Zum zweiten Mal. Aber ich werde 20 Kilos weniger an den Start bringen, als heute. Ohne Diät, aber mit Grips. Und Juliette Stauber, meinem Schlank-Modeling-Coach.

  • 14.10.2015  Tag 173: Wer sucht, der zuckert.

    Tag 173: Wer sucht, der zuckert.

    Diese Industriebosse in der Lebensmittelbranche haben's wirklich drauf. Da wird gezuckert und gefettet, dass es eine wahre Freude ist. Für die Suchtregionen des Gehirns zum Beispiel. Nicht nur gewürfelt oder gestreut, sondern meist eher versteckt wird mit dem weissen Stoff gedealt und alles mit Zucker versetzt, was nicht bis drei auf den Diabetesbäumen ist.

  • 13.10.2015  Tag 172: Müeslirama

    Tag 172: Müeslirama

    Rituale geben einen Anstrich von Heimat und Sicherheit. Bereits beim Aufstehen aus dem warmen Bett funktioniert der Automatismus des Rituals perfekt. Schlaftrunken in die Küche tappen, Druck auf den roten Knopf der Kaffeemaschine, Tasse darunter stellen und sich der aufsteigenden gerösteten Versuchung hingeben. So beginnt ein perfekter Tag.