Morgensplitter
Wenn morgens ein Wort ins Gehirn splittert, dann entstehen solche spontanen Geschichten. Ohne Plan. Aber mit Spass.

Wissenschaftler sind nervig.
Die Zeitung wirkt als gedruckte Version auch genauso: Erdrückend. Wer sich morgens nicht nur mit den ersten beiden Seiten begnügt, der wird sich mit all den Informationen überlastet fühlen. Wahrscheinlich.
MAGA PUZZLE
Der Nachbar mit dem Dokument im Keller Seit fünfzig Jahren lebt die Familie neben demselben Nachbarn. Jeden Morgen nickt man sich zu. Man teilt sich eine Zufahrt, einen Fluss, eine Geschichte. Das Leben und die Gemeinschaft funktionieren tadellos und friedlich. Doch eines Tages taucht diese dunkle Wolke auf, mit der niemand gerechnet hat. Die Wolke steckt als Dokument in einem anonymen Couvert im Briefkasten. Dieses Blatt Papier ist purer Sprengstoff für die nachbarschaftliche Gemeinschaft. Im Dokument steht, dass du und deine Familie eine ernsthafte und gegenwärtige Bedrohung für die Interessen des Nachbarn darstellen.
Canadiano statt Americano: Wenn Kaffee politisch wird
Warum heisst der Americano jetzt Canadiano? CanaChris erzählt die Geschichte hinter dem viralen Kaffee-Rebranding in Kanada – von der Kriegsgeschichte bis zur Gegenwartspolitik.
Rück Wärts
Manchmal dauert es etwas länger, bis man in die Gänge kommt. Wenn es dann endlich soweit ist, taucht ein neuer Hinweis auf dem langen Weg des Lebenszyklus auf: „Schalt einen Gang zurück.“
Stau Big
Ach nein – schon wieder ein Satz, der in nur zwei Worten zwei Sprachen vereint. «Stau» ist ein verdichtetes deutsches Wort, «Big» das grosse Wort in der englischen Sprache. Nein, das ist kein Vorwurf an den Autor – also an mich –, sondern eine Feststellung, die am Ende dieses Satzes zu Staub zerfällt. Sorry.
Grönland
Wie erwähnt, entstehen die Morgensplitter-Geschichten meist aus dem ersten – manchmal zweiten – Wort, das am Horizont meiner Gedanken auftaucht. Zum ersten Mal blitzte heute früh eine Warnmeldung gleich nach der Sichtung des Wortes Grönland auf: „Neiiiin, bitte nicht!“
Poli Tick
"Politik? Nein, Danke.» Kaum ein anderes Berufsfeld hat heute ein ähnlich demoliertes Image wie die Politik. Früher waren es Autoverkäufer, Versicherungsvertreter und Anlageberater – heute sind es Politiker:innen, die man gern als böswillige Vertreter einiger Bürger:innen abstempelt.
Was ist los, Männer?
Der Ruf „Frauen an die Macht“ klingt kämpferisch und sympathisch – aber ganz korrekt ist er nicht. Denn das Geschlecht allein als Argument für politische Führungsqualität anzuführen, ist bestenfalls die halbe Wahrheit.
Worum geht’s?
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